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Hands-on: Interaktives Video

 

Können sie sich daran erinnern, wie schwer Ihnen Dinge beim ersten Ausprobieren gefallen sind? Das erste Mal Auto fahren beispielsweise mag Ihnen sehr schwierig, fast unmöglich vorgekommen sein, was Ihnen aus heutiger Sicht natürlich absurd erscheint.

Bei Kernprozessen in einem Unternehmen verhält sich die Lernkurve der Mitarbeiter ähnlich wie bei Ihnen während der ersten Stunde am Steuer eines Autos: Die Mitarbeiter wiederholen bestimmte Prozesse in regelmäßigen Abständen und werden dabei mit der Zeit besser beim Ausüben ihrer Tätigkeiten. In Abhängigkeit der Komplexität des Vorgangs ist dabei mehr oder weniger Zeit notwendig, um Lernfortschritte zu erzielen. Letztlich sind aber auch komplexe Prozesse bloß eine Aneinanderreihung vieler einfacher Auswahlmöglichkeiten, die sich mit Hilfe eines Entscheidungsbaums abstrahieren lassen (siehe Grafik). Dabei müssen Entscheidungen auf der Basis vorliegender Anhaltspunkte durch einen Verantwortlichen getroffen werden – manchmal nach reiflicher Überlegung, manchmal aber auch innerhalb von Sekunden oder gar Bruchteilen. Diese Entscheidungen haben dann unterschiedliche Folgeentscheidungen und Szenarien zur Folge.

 

Springer Gabler Verlag (Herausgeber), Gabler Wirtschaftslexikon, Stichwort: Entscheidungsbaum.

Stellen Sie sich vor, welche Ressourcen sich sparen ließen, würden Mitarbeiter effektiver zum Lernerfolg und damit zur gewünschten Routine  geführt.

Unsere Autoren haben sich angesichts dieser Problemstellung darauf spezialisiert,  mit Ihnen zusammen neuralgische Stellen innerhalb der Kernprozesse zu identifizieren und isoliert trainieren zu lassen und konzipieren neuerdings interaktive Trainingsvideos. Dabei werden die Lerner direkt in die Entscheidungssituation versetzt, sehen Ihre Entscheidungsoptionen und müssen handeln. Sollten sie falsch liegen, erhalten die Lerner ein direktes Feedback und wertvolle Informationen mit Erklärungen und Hinweisen zur richtigen Entscheidungsfindung. Liegen sie richtig, läuft das Szenario weiter ab. Durch gezielte SCORM-Analysen entstehen dabei allerhand nützliche Daten zum Monitoring des Lernerfolgs.

Probieren Sie es selbst (Vollbild empfohlen):

Fazit: Die Möglichkeit, mit Hilfe von Trainingsvideos Lerner interaktiv einzubeziehen ist vor allem dann sinnvoll, wenn Entscheidungsfindungsprozesse trainiert werden sollen, die den Kern einer Tätigkeit ausmachen.  Zudem können dem Lerner je nach Antwort verschiedene Szenarien eröffnet werden, die sich an seinem Wissensstand orientieren. Durch SCORM können gezielt Rückschlüsse aus dem Verhalten der Lerner gezogen werden und dem Management oder der Bildungseinrichtung zur Verfügung gestellt werden.

Die Zukunft des Lernens war gestern. Heute sind wir einen Schritt weiter!